Spinnen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es etwa 1000 Spinnenarten. Hier lernst du einige von ihnen kennen.

Gartenkreuzspinne

Die Gartenkreuzspinne lebt in Wiesen, Feldern, Gärten und an Waldrändern. Den Winter verbringt sie im Erdboden. Um ein Netz zu bauen, braucht die Spinne weniger als eine Stunde. Dabei stellt sie etwa 20 Meter Spinnfaden her.

Gartenkreuzspinne

Zitterspinne

Die Zitterspinne mit ihren langen, dünnen Beinen lässt sich in Garagen oder Kellern entdecken oder in anderen Räumen, wo sie ungestört ist. Wenn man in ihre Nähe kommt oder das Netz berührt, macht sie Zitterbewegungen. Die sind so schnell, dass Feinde (zum Beispiel Vögel) die Spinne nicht mehr sehen können.

Zitterspinne

Hauswinkelspinne

Auch die Hauswinkelspinne trifft man in Kellern und Garagen an – manchmal auch in der Badewanne. Oft sind Männchen, die hineingefallen sind, auf der Suche nach einem Weibchen.

Hauswinkelspinne

Ammen-Dornfinger

Der Ammen-Dornfinger ist die einzige Spinne in der Schweiz, der man wegen ihres Giftes aus dem Weg gehen sollte. Diese scheue Spinne lebt in warmen Gebieten, im hohen Gras auf offenem Gelände und ist vor allem nachtaktiv. Sie beisst vorwiegend im August zu, wenn sie ihre Eier und die Jungen bewacht. Der Biss des Ammen-Dornfingers ist sehr schmerzhaft.

Ammendornfinger

Ameisenspringspinne

Da Wespen und Vögel Ameisen nicht gern angreifen, ist auch die Ameisenspringspinne geschützt. Sie sieht nicht nur aus wie eine Ameise, sondern ahmt auch ihre Bewegungen nach: Ameisen haben nur sechs Beine. Darum läuft die Spinne nur mit drei ihrer vier Beinpaare. Das vorderste Beinpaar hält sie in die Luft, wie es die Ameisen mit ihren Fühlern tun.

Die Ameisenspringspinne trifft man vor allem in Wiesen an; besonders aktiv sind sie zwischen April und August. Sie überwintert gern in leeren Schneckenhäusern.

Ameisenspringspinne

Wolfsspinne

Vor allem im Frühling lassen sich Wolfspinnen an den Waldrändern entdecken. Die Weibchen tragen ihre Eier in einem sogenannten Kokon. Wenn die Jungen aus den Eiern geschlüpft sind, krallen sie sich an der Mutter fest. Sie trägt dann tagelang Hunderte von Jungen auf ihrem Rücken. Nach etwa einer Woche sind die Jungen selbständig.

Wolfsspinne

Veränderliche Krabbenspinne

Die Weibchen der Veränderlichen Krabbenspinne sitzen oft auf Blüten und lauern dort auf Insekten. Ihre Farbe können sie den Blüten anpassen; je nachdem sind sie weiss, gelb oder grünlich. Weil die Spinne so gut getarnt ist, können sowohl ihre Angreifer als auch ihre Opfer sie kaum sehen.

Veränderliche Krabbenspinne