Kängurus leben nur in Australien und auf Neuguinea, tragen ihre Jungtiere in einem Beutel und bewegen sich die meiste Zeit über hüpfend auf den Hinterbeinen fort.

Steckbrief

Grösse

Je nach Art 35 bis 180 Zentimeter

Gewicht

Je nach Art 1 bis 90 Kilogramm

Alter

Je nach Art 8 bis 18 Jahre

Nahrung

Blätter von Bäumen und Sträuchern, Gräser, Früchte und Pilze

Lebensraum

Australien, Neuguinea und angrenzende Inseln

Spezielles

Kängurus können nicht rückwärtsgehen.

Bedrohung

Lebensraumverlust, Jagd auf Kängurus durch Menschen, Naturkatastrophen

Arten

Zur Familie der Kängurus und Wallabys zählen über 60 Arten. Neben den Opossums sind sie die zweitgrösste Beuteltierfamilie. Zu den Beuteltieren gehören auch Koalas und Wombats.

 

 

Lebensraum

Kängurus und Wallabys bewohnen verschiedene Lebensräume. Dazu gehören sandige und steinige Wüsten, tropische Regenwälder, gebirgige Gegenden, Küstendünen und Graslandschaften.

Nahrung

Kängurus sind Pflanzenfresser. Ihre Nahrung ist von ihrem Lebensraum abhängig. Sie fressen Blätter von Bäumen und Sträuchern, Gräser, Früchte und Pilze.

Kängurus sind meistens in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Dann suchen sie bis zu acht Stunden lang nach Futter.

Östliches Graues Riesenkänguru

Zusammenleben

Kängurus leben je nach Art unterschiedlich zusammen. Manche Kängurus sind meistens allein unterwegs und treffen andere Kängurus nur, wenn sie sich paaren.

Andere Arten sind zwar ebenfalls oft allein, treffen aber an Orten mit viel Futter oder Wasser auf andere Kängurus. Dort bleiben sie kurz zusammen und ziehen danach wieder allein weiter.

Es gibt auch Kängurus, die vor allem in Gruppen leben.

Rotes Riesenkänguru

Nachwuchs

Die Jungen kommen nach einer Tragzeit von etwa einem Monat zur Welt. Bei der Geburt sind sie winzig und könnten allein nicht überleben. Sie klettern selber in den Beutel der Mutter. Dort saugen sie an einer Zitze, die sie in den ersten Monaten nicht loslassen.

Mit der Zeit öffnen die Jungen ihre Augen und schauen aus dem Beutel heraus. Später verlassen sie ihn immer wieder kurz, kehren aber zurück in den Beutel.

Nach etwa acht Monaten verlassen die Jungen den Beutel endgültig. Sie werden jedoch noch bis zu einem Jahr von der Mutter gesäugt. Dazu stecken sie den Kopf in ihren Beutel.

Kängurumutter mit Jungem

Bedrohung

Manche Känguruarten sind bedroht. Sie verlieren ihren Lebensraum, weil ihn die Menschen mit Äckern, Strassen, Dörfern und Städten verbauen. Zudem werden sie gejagt.

Eine weitere Gefahr sind Naturkatastrophen wie Brände, Überschwemmungen und Dürre. Durch die Erderhitzung kommen solche Ereignisse immer häufiger vor.

Waldbrand

Das macht der WWF

Nach grossen Buschfeuern kümmert sich der WWF um verletzte Tiere und hilft, die zerstörten Lebensräume wieder aufzubauen. Dafür pflanzt er viele neue Bäume.

Ausserdem achtet der WWF darauf, dass keine Bäume unerlaubt gefällt werden, und versucht Politiker:innen, Bäuerinnen und Bauern zu überzeugen, dass die Wälder mehr Schutz brauchen.

Der WWF setzt sich auch für den Klimaschutz ein, damit extreme Wetterereignisse wie starke Buschfeuer in Zukunft seltener auftreten.

Das kannst du tun

Auch du kannst dazu beitragen, das Klima zu schützen:

  • Mach Ferien in der Schweiz (zum Beispiel in einem WWF-Ferienlager) anstatt im fernen Ausland.
  • Probiere neue vegane Rezepte aus. Sie sind viel klimafreundlicher als Gerichte mit viel Fleisch- und Milchprodukten.
  • Stell die Heizung zurück und zieh dafür einen warmen Pullover an.
  • Geh zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule, anstatt dich mit dem Auto fahren zu lassen.